Arbeitnehmererlaubnis in Deutschland

Die Löhne sind gut, der Lebensstandard hoch: Deutschland ist ein attraktives Ziel für ausländische Arbeitnehmer. Doch die Chancen auf eine Arbeitnehmererlaubnis in Deutschland sind ungleich verteilt. Sie hängen insbesondere vom Herkunftsland und vom Beruf des Interessenten ab.

Europäer: Auch ohne Arbeitnehmererlaubnis in Deutschland willkommen

Zuwanderer aus EU-Staaten und ihre Familienangehörigen haben es am leichtesten, wenn sie im deutschen Arbeitsmarkt Fuß fassen möchten. Denn für sie gilt die europaweite Freizügigkeit. Sie gestattet es ihnen, ohne Formalitäten nach Deutschland einzureisen und sich vor Ort auf passende Stellen zu bewerben. Ist die Jobsuche erfolgreich, dürfen sie bleiben. Eine Arbeitnehmererlaubnis in Deutschland benötigen sie nicht.

Voraussetzung ist legale Einreise

Schwieriger wird es für Berufstätige aus Ländern außerhalb des EWR. Hat ihr Heimatland kein Visumsabkommen mit Deutschland geschlossen, benötigen sie für die legale Einreise zunächst ein Visum. Die eigentliche Arbeitnehmererlaubnis ist in Deutschland bei den Bürgerämtern zu beantragen. Die korrekte Bezeichnung lautet “Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Erwerbstätigkeit”. Sie wird grundsätzlich nur befristet erteilt, kann aber verlängert werden. Wer illegal eingereist ist oder ausgewiesen wurde, kann keine Arbeitnehmererlaubnis in Deutschland beantragen!

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Spezialisten und Führungskräfte haben es leichter

Für die Frage, ob die Behörde eine solche Arbeitnehmererlaubnis in Deutschland erteilt, kommt es auf die Ausbildung und den Beruf des Bewerbers an. Die Beschäftigungsverordnung, die die Rechtsgrundlage für die Erteilung der Arbeitnehmererlaubnis in Deutschland ist, listet auf, wem es die Behörden einfacher machen: insbesondere Wissenschaftlern, Führungskräften und Spezialisten, Journalisten oder Künstlern. Bei vielen anderen Berufsgruppen hängt es von weiteren Voraussetzungen ab, ob sie eine Arbeitnehmererlaubnis in Deutschland bekommen. So kommt es bei Pflegefachkräften zum Beispiel darauf an, ob ihr Heimatland ein internationales Abkommen mit Deutschland abgeschlossen hat.

Sozialversicherungspflicht: Ausländische Arbeitnehmer müssen Beiträge leisten

Wer keinen der privilegierten Berufe nach dieser Verordnung ausübt, muss die Hoffnung nicht aufgeben. Er kann versuchen, von seinem Heimatland aus einen Job bei einem deutschen Arbeitgeber zu finden. Der deutsche Chef kann für ihn eine Arbeitserlaubnis in Deutschland beantragen, wenn er nachweist, dass er den ausländischen Arbeitnehmer zu vergleichbaren Bedingungen beschäftigt wie dessen deutsche Kollegen, und wenn kein Deutscher gleich gut für die Stelle geeignet ist.Ist nach erfolgreicher Jobsuche der deutsche Arbeitsvertrag unterzeichnet, muss der ausländische Arbeitnehmer in Deutschland die Sozialversicherung bedienen. Vom Bruttogehalt wird dann ein gesetzlich festgesetzter Betrag für die Rentenversicherung, die Kranken- und Pflegeversicherung und die Arbeitslosenversicherung einbehalten. Im Gegenzug profitiert der Arbeitnehmer von der deutschen Krankenversicherung und kann Ansprüche auf eine deutsche Rente erwerben. Seriöse deutsche Arbeitnehmer nehmen die Sozialversicherungspflicht auch für ausländische Arbeitnehmer üblicherweise sehr ernst: Ihnen drohen hohe Nachzahlungen, wenn sie die Beiträge ihrer Mitarbeiter nicht korrekt abführen.

Ausländische Arbeitnehmer in Deutschland: Die Sozialversicherung gewährt auch ihnen Rechte

Die Sozialversicherungspflicht für ausländische Arbeitnehmer greift grundsätzlich immer dann, wenn sie längerfristig in Deutschland tätig sind. Auch hier gibt es aber Ausnahmen für bestimmte ausländische Arbeitnehmer in Deutschland. Die Sozialversicherung ist nicht verpflichtend, wenn der Arbeitnehmer üblicherweise in mehreren Staaten arbeitet, wenn er im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung in Deutschland ist oder wenn sein Heimatland ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland abgeschlossen hat.

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